Bildquelle: Betty Bossi

Namenssuche

Woher hat der Grittibänz seinen Namen

In der Adventszeit wird er vom Samichlaus verschenkt oder ein beliebter Znüni oder Zvieri: Der Grittibänz. Aber woher hat er seinen Namen?

Der geläufigste Begriff für die Teigfigur mit den Rosinenaugen ist in der Deutschschweiz «Grittibänz» oder auch «Grättimaa» (im Baselbiet). Gemäss «Kulinarischem Erbe der Schweiz» wird der Ursprung in einem Kinderumzug mit Kinderbischof vermutet, der im 14. Jahrhundert jeweils am 6. Dezember stattfand. Dabei wurden die Teilnehmer am Schluss mit einem Wecken aus Weissmehl beschenkt. Unklar ist, warum man das Gebäck heute fast nur in männlicher Gestalt sieht. Ein Zürcher Niklausspruch aus 1546 deutet nämlich darauf hin, dass auch weibliche Formen üblich waren. Coop verkauft neu auch Grittifrauen. Wieso macht das Migros nicht und woher kommt eigentlich der Name Grittibänz. Ihr hört es in unserem Podcast.

Erstellt am: 02. Dezember 2019

0:00