Bildquelle: Wikipedia (Finish Aviation Museum)

Vor 100 Jahren

Wasserflugzeuge stürzen in der Region in den Tod

Vor 100 Jahren nahm ein geschichtsträchtiger Flug zweier Wasserflugzeuge in unserer Region ein trauriges Ende. Drei finnische Piloten und ein italienischer Mechaniker stürzten vor den Glarner Alpen und über dem Zürichsee in den Tod.

Es sollte eine grosse Sache werden für die finnische Fliegerei. Drei Piloten waren dafür nach Italien ins Dorf Sesto Calande am Lago Maggiore gereist. Von dort wollten sie zwei Flugboote nach Hause bringen. Väinö Werner Mikkola, Äly Rae Lemmity Durchman, Carl Erik Leijer und der italienische Flugzeugmechaniker Carlo Riva kamen aber leider nie im Norden Europas an. Sie stürzten in der Region in den Tod. Die erste Maschine krachte vor dem Tödimassiv in eine Felswand. Der zweite Flieger kam bis vor Zollikon, wo er dann in Einzelteile barst und in den Zürichsee stürzte. Details und Hintergründe erzählt Radio-Zürisee-Moderator Simon Berginz zusammen mit Adrian Michael aus Zollikon im Audiobeitrag nach. Letzterer hat die Geschichte genau recherchiert und dazu hier einen Wikipedia-Artikel verfasst. Auch der bekannte Aviatikjournalist Hans-Heiri Stapfer hat einen Artikel über diesen tragisch endenden Überflug geschrieben. Er erscheint Ende November im neuen Zolliker Jahrheft.

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    Erstellt am: 18. Oktober 2020