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Trotz Pestiziden

Trinkwasser kann bedenkenlos getrunken werden

Im Kanton Zürich haben zwanzig Prozent der Trinkwasser-Verteilnetze zu hohe Werte an Chlorothalonil-Rückständen. Dieses Wasser zu trinken ist gemäss Kanton aber ungefährlich, weil der Grenzwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter sehr tief angesetzt ist.

«Das Trinkwasser im Kanton Zürich ist von guter Qualität. Es kann bedenkenlos getrunken werden», sagte Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP) am Dienstag vor den Medien. Die Menge an Chlorothalonil-Rückständen im Trinkwasser entspreche einem Würfelzucker verteilt auf zwölf olympische Schwimmbecken.

Die Verunreinigung stamme von Pflanzenschutzmitteln aus der Landwirtschaft und der Gärtnerei. Mit dem Finger zu zeigen und Schuldige zu suchen, sei aber nicht zielführend, sagte Rickli. Die Bauern hätten lediglich Mittel verwendet, die zugelassen gewesen seien.

(sda)

Erstellt am: 15. September 2020

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