ZFF19

Javier Bardem lobt das Zurich Film Festival

Schauspieler Javier Bardem präsentierte am Donnerstag in Zürich seinen neuesten Film «Sanctuary». Eine Dokumentation über ihn und seinen Bruder Carlos, die sich beide an der Seite von Wissenschaftlern für die Errichtung des weltweit grössten Meeresschutzgebiets einsetzen.

Vor allem bekannt dürfte Javier Bardem als Leinwand-Mime verschiedener Bösewichte sein. Sei es als Raoul Silva im Bond-Film «Skyfall», als Capitain Armando Salazar im fünften Teil der «Fluch der Karibik»-Saga oder als psychopathischer Auftragsmörder Anton Chigurh im Spielfilm «No Country For Old Men» der Coen-Brüder.

Wie er in der Romantikkomödie «Vicky Cristina Barcelona» gezeigt hat, kann er auf der Leinwand aber auch ganz anders. Und dies unterstreicht er aktuell auch mit dem Dokumentarfilm «Sanctuary», der ihm während der Dreharbeiten den einen oder anderen eindrücklichen Gänsehautmoment verschafft hat, wie er im Interview mit Radio Zürisee verriet.

Regisseur Alvaro Longoria hat für «Sanctuary» mit der Kamera die Brüder Javier und Carlos Bardem auf einer wichtigen Mission begleitet. Das erklärte Ziel der drei ist, das Publikum dahingehend zu sensibilisieren, was konkret getan werden muss und wie jeder einzelne zum Schutz der Umwelt beitragen kann. Eine Thematik, die bei den Machern des Zurich Film Festival auf offene Ohren traf.

So kommt Javier Bardem nebst dem gesterigen Spaziergang über den grünen Teppich heute Freitag auch noch in den Genuss eines moderierten Gesprächs anlässlich der ZFF Masters, an welchem er über seine Karriere und sein Engagement für die Umwelt sprechen wird.

Der Spanier weiss dies zu schätzen und revanchierte sich im Interview mit Radio Zürisee mit viel Lob für das ZFF, seiner Anerkennung zu dessen 15-jährigen Geschichte, dessen Entwicklung und Filmauswahl.

Erstellt am: 07. Oktober 2019

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