Blaualgen

In Horgen werden Badegäste gewarnt

Im Zürichsee gibt es zurzeit ein vermehrtes Aufkommen giftiger Blaualgen. Es handelt sich dabei um Burgunderblutalgen. Diese kann gefährlich sein für Kleinkinder, Hunde oder Menschen mit Atemproblemen. Die festgestellte Konzentration im Zürichsee ist aber gering, ein Badeverbot ist deshalb nicht nötig.

Zum ersten Mal festgestellt wurden die Blaualgen letzte Woche in Wädenswil, bestätigt das kantonale Umweltamt AWEL gegenüber Radio Zürisee. Die Burgunderblaualge ist im Sommer im Zürichsee normalerweise in einer Tiefe von 10 bis 15 Metern. Wegen des Kälteeinbruchs Anfang September tauchten die Algen früher als normal auf. Und weil es jetzt wieder warm ist, werden die Badegäste mit der Alge konfrontiert.

Horgen hat deshalb in ihren Seebädern Informationen angebracht. Man mache die Badegäste auf die Algen aufmerksam, müsse aber die Badi nicht schliessen, sagt der Horgener Gemeindepräsident Theo Leuthold. Die Konzentration werde täglich überwacht und sei momentan ungefährlich.

Erstellt am: 15. September 2020

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