Bildquelle: Stadt Zürich

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Der Stadtzürcher Gutsbetrieb Juchhof ist jetzt Bio

Innerhalb von zwei Jahren hat die Stadt Zürich den Juchhof auf biologischen Landbau umgestellt. Das bedeutete auch ein Wechsel von Milch und Schweinefleisch zu Ackerkulturen.

Die Stadt Zürich hat neun eigene Bauernhöfe, zusammen mit privaten Betrieben wird fast ein Zehntel der Fläche der Stadt landwirtschaftlich genutzt. Ziel ist es, auf allen eigenen Landwirtschaftsflächen biologisch zu produzieren.

Das ist nun auf dem Juchhof geschehen. Damit werden nun 80 Prozent der städtischen Landwirtschaftsflächen biologisch bewirtschaftet. Weil die Tiere auf dem Juchhof nicht genügend freien Zugang zur Weide hatten, wurde auf Ackerbau umgestellt. Angebaut wird unter anderem Urdinkel, Waldstaudenroggen, alte Weizensorten, Kürbisse, Senf, Mais, Sojabohnen, Zuckerrüben und Lupinen.

Die Umstellung des Rebbergs auf Bio braucht noch Zeit. Aber auch dort kommen schon heute keine Herbizide und Insektizide mehr zum Einsatz.

Erstellt am: 28. Juli 2020

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