Oh Boy

Das war das Hallenstadion-Konzert von «Hecht»

Die Mundartpopband Hecht hat am Samstagabend das ausverkaufte Hallenstadion zum Beben gebracht.

«Besch ready für die Liebi vo mer?» heisst der neue Song von Hecht, den sie am Samstagabend, befeuert von Konfettikanonen, gleich als erstes geben. Und 13'000 Leute im ausverkauften Hallenstadion zeigen: Ja, sie sind sehr gerne bereit, sich der Mundartband hinzugeben. So, dass Sänger Stefan Buck bereits nach diesem ersten Song vom grössten Moment in ihrer achtjährigen Karriere spricht.

Vor lauter Rührung, fliessen bei der Bandvorstellung Tränen bei den Musikern. Ansonsten gleicht das Konzert einem überdimensionierten Kindergeburtstag. Der Chef-Hecht wird auf dem Surfbrett durch die Halle getragen und die 13‘000 Menschen im Publikum tanzen und singen lauthals mit. Weil, so sagt es Buck früher am Konzert: An einer Hecht-Show gehts nicht um Perfekt, sondern auch darum, «laut und ehrlich zu singen». Und die Fans sollen nicht nur mitsingen, sondern auch «komplett crazy» und «abartig abgehen», etwa wegen einem Solo, das der Keyboarder Daniel Gisler im Flug durchs Hallenstadion spielt. Oder beim Stück «Oh Boy», das die Band in überdimensionierten Gummi-Flamingos gibt.

Erstellt am: 27. Oktober 2019

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