Bildquelle: Radio Zürisee

Vorsicht Kühe

Beim Wandern kann’s gefährlich werden

Wegen der Coronavirus-Pandemie zieht es viele Wanderer in ihrer Ferienzeit auf die Glarner Alpen. Angepasstes Verhalten hilft, Zwischenfälle mit Rindvieh zu verhindern.

Die Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL) hat auf die Sommerferien hin die Kommunikation für die Vermeidung von Zwischenfällen mit Rindvieh verstärkt. Einerseits wurde der Ratgeber  zur Unfallverhütung «Rindvieh im Weide- und Wandergebiet» neu aufgelegt. Diese Broschüre liess der Glarner Bauernverband allen Alpbewirtschaftern zukommen, damit sie allfällige Massnahmen zur möglichen Verhinderung von Zwischenfällen treffen können.

Bei vielen Wanderwegen ist ein Auszäunen nicht möglich. Die Beratungsstelle fordert deshalb Touristen auf, sich an folgende drei Regeln zu halten:

  • Distanz halten und auf Warnreaktionen wie Schnauben, Kopfschütteln oder Scharren der Kühe achten.
  • Kälber nicht berühren. Eine Kuhmutter verteidigt ihr Kalb, wenn Personen auf Jungtiere zugehen.
  • Hunde an der Leine führen. Hunde sind aus der Sicht der Kuh ein potentielles Raubtier. Die Präsenz des Wolfes macht das Rindvieh unruhig und angriffslustig.

Erstellt am: 30. Juni 2020

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