FCZ-Goalie Brecher

«Bei Manchester United habe ich mich noch nicht beworben!»

Yannick Brecher war in der letzten Saison als Captain des FC Zürich speziell gefordert. Er hofft, dass die sportliche Krise jetzt vorbei ist und der Stadtclub endlich wieder von höheren Zielen träumen kann.

Seine persönliche Saisonbilanz ist hervorragend. Von 211 Schüssen hat er 150 abgewehrt. Seine Abwehrquote liegt bei 71 Prozent. Damit war er der drittbeste Torhüter der Super-League. Sein Vorbild David de Gea, der bei Manchester United spielt, hatte hingegen eine miserable Saison mit vielen Fehlern. Den Mut, seine Bewerbungsunterlagen beim englischen Club einzureichen, hatte aber Yannick Brecher nicht, wie er im Radio Zürisee Interview mit einem Lächeln sagt. Für ihn zählt nur der FCZ und dass die neue Saison besser wird als die Alte. Die Mannschaft müsse konstanter werden und vor allem weniger unnötige Tore kassieren, so Brecher. Die vielen Gegentore waren ein Hauptproblem des FC Zürich. Der Captain gibt zu, dass es in der Kabine öfters laut geworden ist. „Es sind auch ab und zu Sachen kaputt gegangen in der Garderobe,“ sagt Yannick Brecher. Er hofft in der neuen Saison auf ruhigere Zeiten.

Viel Kraft gibt dem 27-jährigen seine neugeborene Tochter Luisa. „Die Tochter freut sich immer wenn ich nach Hause komme - ob ich nun 4:0 gewonnen habe oder 0:4 verloren interessiert sie nicht,“ sagt ein sichtlich emotionaler Yannick Brecher.

Der FC Zürich spielt im ersten Saisonspiel am Samstag gegen den Meister YB.

Erstellt am: 16. September 2020

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