Radio Zürisee

Radio Zürisee ging am 1. November 1983 auf Sendung. Damit gehört Radio Zürisee zu den ältesten Privatradios in der Schweiz. Radio Zürisee war damals wie auch heute eine Tochtergesellschaft der Zürichsee Medien AG

Früher gehörten die Tageszeitungen «Zürichsee-Zeitungen» (Sihltaler, Linth-Zeitung, Rechtes Ufer, Linkes Ufer) dazu – die wurden 2010 verkauft. Seit einiger Zeit gehört das Berner Radio Bern1 ebenfalls zu unserem Konzern. Mit unseren Berner Freunden pflegen wir einen täglichen Programm- und Inhalt-Austausch.

Das damalige Konzessionsgebiet umfasste mehr oder weniger das Gebiet rund um den Zürichsee. Basierend auf der Unternehmenszugehörigkeit sowie des Konzessionsgebietes war es deshalb nahe liegend, den Sender Radio Zürisee zu «taufen».

Im Laufe der Jahre wurde das Konzessionsgebiet von Radio Zürisee kontinuierlich ausgebaut. Hinzu kamen das Linthgebiet, der Kanton Glarus und das Zürcher Oberland. Seit 2006 versorgt Radio Zürisee zudem die Stadt Zürich offiziell (d.h. mit Konzession und nicht nur mit Überreichweiten) sowie einen grossen Teil des Zürcher Unterlandes. Im Oktober 2008 hat Radio Zürisee vom Bakom (Bundesamt für Kommunikation) eine neue, grössere Konzession erhalten, welche zusätzlich den ganzen Kanton Zürich umfasst. Die Umsetzung wurde wegen eines Rechtsstreits lange aufgeschoben. Ende 2009, anfang 2010 wurden neue Sender in Betrieb genommen, z.B. 90,2 in Winterthur oder auch 106,7 auf dem Uetliberg, plus mehrere weitere Füllsender.

Radio Zürisee positioniert sich vorallem mit der breit gefächerten Musik. Mittlerweile liegt das täglich rotierende Musikrepertoire von Radio Zürisee bei ca. 4'000 Titeln, während dem sich die Stadtzürcher Privatradios mit bedeutend weniger Titeln begnügen. Radio Zürisee bietet ein Mainstream-Popmusikprogramm für die Kernzielgruppe der 25-45 jährigen Erwachsenen. Das Moderationsformat von Radio Zürisee ist unterhaltend und serviceorientiert. Die Moderatoren sind sympathisch und sollen nahe an den HörerInnen sein. Es wird gänzlich darauf verzichtet, einen Personenkult um die Moderatoren aufzubauen. Im Mittelpunkt stehen daher nicht die Moderatoren sondern das Programm und dessen Inhalte.