Segelferien mal anders

Zürcher Projekt reinigt Strände in Griechenland

Der Zürcher Robert Wittwer hat mit zwei Gspöndli das Projekt «Segelexpedition» gestartet. Segelferien mit viel Spass wird mit Abfall sammeln kombiniert. Zudem werden Daten für Meeresbiologen gesammelt. Es gibt aber auch immer wieder schockierende Erlebnisse.

Robert Wittwer aus Zürich ist gerade von einer sechswöchigen Segelexpedition zurück. In dieser Zeit haben sie in Griechenland fast eine halbe Tonne Abfall an Stränden und im Meer gesammelt. Auf die Idee ist Robert Wittwer vor ca. einem Jahr gekommen, als er auf einem Segeltörn realisierte, wie viel Abfall in die Meere gelangt. Man rechnet mit acht bis neun Millionen Tonnen pro Jahr.

Beim Projekt «Segelexpedition» kann jedermann mithelfen. In dieser Zeit lernt man Segeln, hat Spass und engagiert sich aber auch beim Beach Cleaning. Wittwer und sein Team erhalten jeweils gute Rückmeldungen. Für Juli und August hat es noch verschiedene freie Plätze.