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Spital Einsiedeln

Personal fordert Konsequenzen in der Führungsetage

Das Spital Einsiedeln steckt in einer finanziellen Krise. Vor einem Monat hat die Spitalleitung Entlassungen ohne Sozialplan ausgesprochen. Nun fordern zwei Drittel des Spitalpersonals Einsiedeln einen sofortigen Entlassungsstopp.

Das Personal des Spitals Einsiedeln verlangt die sofortige und schonungslose Aufklärung von Fehlern in der Führungsetage. Dafür ist am Dienstag eine entsprechende Petition der Spitalleitung übergeben worden. 

Die Gewerkschaft VPOD und der Berufsverband für Pflegefachpersonal fordern eine Sozialpartnerschaft und einen Gesamtarbeitsvertrag für die Mitarbeitenden. 244 Angestellte des Spitals Einsiedeln haben diese Petition unterzeichnet. 

Das ist ein starkes Signal an die Spitalleitung. Der Direktor des Spitals, Reto Jeger, hat Verständnis für die Mitarbeitenden und gesteht Fehler ein.