Bedenkliches Stichproben-Resultat

Mikroplastik im Mineralwasser

Eine «saldo»-Stichprobe zeigt: Einzelne in PET-Flaschen abgefüllte Mineralwasser enthalten Mikroplastik. Im Wasser aus der Leitung fand das Labor keine Kunststoffpartikel.

Hitze und Licht können PET-Kunststoff spröde machen. Beispielsweise durch den Transport und durch Druck auf die Flasche können sich dann winzige Plastikpartikel aus dem Material lösen. Als Mikroplastik gelten Kunststoffteilchen, die zwischen 0,1 Mikrometer und 5 Millimeter gross sind. Zum Vergleich: Ein menschliches Haar ist bis zu 100 Mikrometer dick.

Im der Marke «Swiss Alpina» von «Coop» und im Mineralwasser «Saskia» aus dem «Lidl» wurde Mikroplastik nachgewiesen.