Vom Böögg zum Reformator

Luki Meier macht Zwingli-Figuren für Sommer-Aktion

Diesen Sommer gibt es in der Stadt Zürich eine Aktion à la Kühe, Bänke oder Teddybären. Überall werden Zwingli Duplikate aufgestellt. Verziert werden sie vom Sechseläuten-Böögg-Bauer Luki Meier und seinem Team der Kreativ-Agentur Aroma in Oerlikon.

Zum 500-Jahr-Reformations-Jubiläum trug der Böögg dieses Jahr einen Zwinglihut. Der Pfarrer im Zürcher Grossmünster, Christoph Sigrist, hat rund ums Sechseläuten den Böögg-Bauer Luki Meier mit der Idee der Zwingli-Duplikate begeistert. Dieser stellt nun für alle zwölf Stadtkreise einen anderen Zwingli her. Da gibt es einen Öko-Zwingli, einen Gender-Zwingli, einen Wirtschafts-Zwingli usw.

Zürich kennt solche Aktionen schon mehrfach. Nach Kühen und Bänken war im Jahr 2005 der Teddy-Sommer. Mit diesen bekannten Aktionen will Meier die Zwingli-Figuren jedoch nicht vergleichen. «Es ist kein Sauglattismus. Es soll ein Dialog gestartet werden.»

Die ersten Zwinglis werden an der 1.-August-Feier in Zürich gezeigt. Bis November stehen sie dann in der Stadt. Anschliessend werden sie für einen guten Zweck versteigert.