In Zürich und Genf ist die Lebensqualität trotz Corona nach wie vor hoch. (Symbolbild: Keystone-SDA)

Studie zur Lebensqualität

Zürich und Genf bleiben trotz Pandemie attraktiv

Die Corona-Pandemie hat die Lebensqualität in europäischen Metropolen deutlich verschlechtert, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. Besonders im internationalen Vergleich mit Neuseeland und Australien ist Europa weit zurückgefallen. Ausnahmen sind allerdings Zürich und Genf.

Die britische Zeitung «The Economist» wertet einmal jährlich aus, wie die Lebensqualität in 140 Metropolen der Welt ist. Dazu vergleicht die Zeitung die Städte nach verschiedenen Kriterien wie Stabilität, Gesundheitsversorgung, Kultur und Bildung. Im diesjährigen Ranking hat es aufgrund der Corona-Pandemie grosse Verschiebungen gegeben, wie der Tagesanzeiger schreibt.

Zürich und Genf als einzige europäische Städte in Top 10

Besonders europäische Städte haben im vergangenen Jahr an Attraktivität eingebüsst. Einzige Ausnahmen sind Zürich und Genf. Sie liegen im internationalen Vergleich auf Platz 7 und 8 – trotz Corona. Beide haben Maximalwerte im Bereich Gesundheitsversorgung erhalten. Positiv war auch, dass es nie eine komplette Ausganssperre gab – im Vergleich zu anderen Ländern wie zum Beispiel Frankreich.

Die grössten Verlierer im diesjährigen Ranking sind allerdings klar die deutschen Städte Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf. Sie sind um über 30 Plätze zurückgefallen.

Auckland auf Platz 1

Grosse Gewinner im Ranking sind Neuseeland, Japan und Australien. Dank der frühen Eindämmung der Pandemie konnte die Gesellschaft auf den drei Inselstaaten vergleichsweise früh zurück zur Normalität, wie der Tagesanzeiger schreibt. Neuseeland verzeichnete insgesamt nur 26 Corona-Tote. Während viele Länder im Lockdown waren, konnten die Menschen in Neuseeland bereits wieder Partys feiern. In Punkto Lebensqualität liegt Auckland deshalb auf Platz eins, gefolgt von Osaka in Japan und Adelaide in Australien. (kus)

Erstellt am: 09. Juni 2021