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Vorzeigeprojekt

Ende Juli geht's für die Wasserschutzpolizei zurück ins neue, alte Daheim. (Bild: Stadt Zürich)

Nadia Fäh

Zürcher Wasserschutzpolizei kann in Neubau zügeln

Die Wasserschutzpolizei in Zürich kann wieder raus aus dem Provisorium Tiefenbrunnen und bezieht ab Ende Juli den Neubau am Mythenquai. Dieser wird allerdings 1,3 Millionen Franken teurer als geplant.

Nach dem Zügeltermin im Juli wird die Wasserschutzpolizei ab Ende August wieder vom Mythenquai aus ausrücken. Die sanierungsbedürftige Wache ist nach zweieinhalb Jahren abgerissen und neu gebaut.

Stadträtin Karin Rykart gibt sich an der Medienkonferenz über den baldigen Umzug erfreut: «Vom Mythenquai aus hat die Wasserschutzpolizei einen optimalen Überblick über das Zürcher Seebecken sowie kurze Ausrückwege für Rettungseinsätze und kann dadurch die grösstmögliche Sicherheit gewährleisten.»

Alles unter einem Dach

Das Herzstück des Neubaus ist der dreiseitig verglaste Kommandoraum im 2. Obergeschoss. An den Stirnseiten im Erdgeschoss befinden sich gegen die Strasse hin eine Fahrzeugeinstellhalle und seeseitig eine grosse abschliessbare Bootshalle sowie Aussenplätze für die Einsatzschiffe. Die Wache wird rund um die Uhr betrieben.

Schwalben als Mitbewohner

Der Neubau besteht laut Stadtrat grösstenteils aus Recycling-Beton und Holz. Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach deckt 90 Prozent des Energiebedarfs des Gebäudes.

Stadtrat André Odermatt spricht von einem Vorzeigeprojekt in Sachen Nachhaltigkeit. Auf dem Dach wurde nämlich auch eine Flussuferlandschaft gestaltet, wo sich Flussseeschwalben ansiedeln sollen. Von diesen Vögeln gibt es in der Schweiz nur noch 400 Brutpaare.

Erhöhte Baukosten

Der von der Zürcher Stimmbevölkerung Jahr 2019 genehmigte Objektkredit von 20,97 Millionen Franken muss trotz Sparbemühungen im Laufe des Baus mit einem Nachtragskredit von 1,3 Millionen Franken ergänzt werden. Dieser liegt in den nächsten Tagen dem Stadtrat zur Genehmigung vor.

Für die Mehrkosten gibt es gemäss Stadtrat drei Hauptgründe: die gegenwärtig starke Materialpreisteuerung und Lieferverzögerungen während der Pandemie, Projektanpassungen aufgrund eines rekursbedingten Unterbruchs sowie erhöhte technische Anforderungen, wie etwa dem Einbau eines Warenaufzugs und sicherheitsrelevanten Verbesserungen. (nfa)

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