Die Videoüberwachung rund um das Zürcher Bellevue wird verlängert. (Archivbild: Keystone-SDA)

Krawall-Hotspot

Zürcher Polizei verlängert die Videoüberwachung

Ausschreitungen rund um das Zürcher Bellevue will die Polizei unbedingt verhindern. Deshalb wird das gesamte Areal zwei Wochen länger mit Kameras überwacht, als ursprünglich geplant war.

Seit dem 5. März sind am Utoquai, auf dem Sechseläuten- und beim Stadelhoferplatz in den Wochenend-Nächten jeweils 18 Polizei-Kameras scharf gestellt. Auslöser für diese Massnahme waren wiederholte Konflikte und gewalttätige Vorfälle in diesem Gebiet. Gleichzeitig hat die Polizei ihre Präsenz erhöht.

Massnahme verlängert

Die Stadtpolizei Zürich setzt mindestens zwei Wochen länger als ursprünglich geplant auf Videoüberwachung beim Krawall-Hotspot Stadelhofen/Utoquai. Die Kameras kommen auch an den nächsten beiden Wochenenden, bis mindestens am 25. April zum Einsatz. Dies bestätigt Judith Hödl, Medienchefin der Stadtpolizei, gegenüber Energy Zürich.

Situation wird laufend neu beurteilt

Wie es danach weitergeht, steht noch nicht fest. «Die Temperaturen werden wieder steigen und mehr Menschen nach draussen locken», sagt Hödl. Das werde sicherlich in die Lagebeurteilung einfliessen. Auch wie sich die Situation an den kommenden Wochenenden präsentiere, habe Einfluss auf den Entscheid des Kommandanten. (pol)

Erstellt am: 08. April 2021