Zur Artenschutzkontrolle

Zoo Zürich sammelt Tiergerüche für Zollspürhunde

Der Zoo Zürich hat der Eidgenössischen Zollverwaltung Geruchsproben von über dreissig Tierarten geliefert. Sie kommen in der Ausbildung der Zollspürhunde zum Einsatz.

Der Zoo Zürich unterstützt die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) bei ihrer Arbeit zur Artenschutzkontrolle. Hierzu haben die Tierpflegerinnen und Tierpfleger in den vergangenen Wochen bei über dreissig Tierarten im Zoo Geruchsproben gesammelt, schreibt der Zoo in einer Mitteilung. Diese Geruchsproben wurden in Form von Haaren, Federn, Schuppen, Stacheln, Reptilienhäuten, Eiern und Tüchern mit dem Geruch des Tieres gesammelt.

 

 

Die Geruchsproben verwendet die EZV zur Ausbildung ihrer Spürhunde. Dank ihres hochentwickelten Geruchssinns können die Hunde nach der Grundausbildung mit den Proben nicht nur die erlernten Tierarten erkennen, sondern auch artenähnliche Gerüche davon. Ist ein Spürhund zum Beispiel auf den Geruch von Antilopenhaaren trainiert, erschnüffelt er auch ein Halstuch, das aus Shahtoosh gefertigt ist – also aus den Haaren der geschützten Tibetantilope. (isa)

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    Erstellt am: 14. Juli 2021