Die Corona-Patienten sind auch im Universitätsspital Zürich weniger geworden. (Bild: Keystone-SDA)

Zürcher Spitäler

Zahl der Corona-Patienten geht zurück

In den Zürcher Spitälern hat die Zahl der Corona-Patienten deutlich abgenommen. Die Intensivstationen sind derzeit noch zu gut einem Fünftel mit Covid-19-Patienten und -Patientinnen belegt. Trotzdem beträgt die Auslastung der Intensivpflegestationen nahezu 100 Prozent. Grund dafür sind die zuvor verschobenen 2'500 Operationen, die nun nachgeholt werden müssen.

Von November 2020 bis Januar 2021 waren die Intensivpflegestationen der Zürcher Spitäler zu über 50 Prozent mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten belegt, wie der Verband Zürcher Krankenhäuser (VZK) am Dienstag mitteilte. Zusammen mit der Behandlung von anderen Erkrankten betrug die Auslastung 100 Prozent, so dass eine Überlastung nur vermieden werden konnte, weil nicht dringend notwendige Eingriffe verschoben wurden.

Nun ist die Belegung der Intensivpflegestationen durch Covid-19-Betroffene auf 21% zurückgegangen. Dies konnte dank der ergriffenen Massnahmen und deren Einhaltung durch die Bevölkerung erreicht werden.

Gesundheitspersonal bleibt stark gefordert

In den nächsten Wochen müssen nun rund 2'500 Operationen nachgeholt werden. Sonst sei teilweise mit schweren Folgeerkrankungen zu rechnen, schreibt der VZK. Das Gesundheitspersonal bleibe stark gefordert und die längerfristige Auslastung auf sehr hohem Niveau strapaziere die Ressourcen enorm. Damit die aufgeschobenen Operationen nun durchgeführt werden können, seien die Spitäler darauf angewiesen, dass die Zahl der Covid-19-Patienten weiter abnehme. Auf keinen Fall dürften sie wieder ansteigen.

Die Zürcher Spitäler bedanken sich bei der Bevölkerung für die Einhaltung der Massnahmen, die zur Abnahme der Covid-19 bedingten Spitaleintritte geführt hat und zählen darauf, dass sie dies auch in Zukunft tut. Nur so kann die Gesundheit des Spitalpersonals und die Versorgungssicherheit der Zürcher Bevölkerung gewährleistet werden. (roe)

Erstellt am: 23. Februar 2021