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12 tote Schafe

Die Wölfe im Glarnerland sorgen für Ärger bei den Bauern. (Bild: Keystone-SDA)

Nadia Fäh

Wolfrisse zum Alpbeginn im Glarnerland

Auf Glarner Alpen sind innert einer Woche mehrere Schafe von einem Wolf getötet worden. Die Herden waren dabei von Hunden geschützt. Die Glarner Bauern reagieren «konsterniert».

Fünfmal haben Wölfe im Glarnerland innert einer Woche zugeschlagen. 12 Schafe seien getötet worden, zwei werden vermisst, teilt die Fachkommission Grossraubtiere des Glarner Bauernverbandes mit.

Die Angriffe fanden auf verschiedenen Glarner Alpen statt. Zuletzt wurde ein Wolfsriss auf der Mürtschenalp beim Murgtal gemeldet. Zuvor sind auf der Alp Saumen im Krauchtal bei Matt gleich sechs Schafe gerissen worden.

Gemäss dem Bauernverband war die Herde im Krauchtal von mehreren Herdenschutzhunden geschützt.

«Regierung muss handeln»

Die Fachkommission des Bauernverbandes kritisiert in ihrer Mitteilung die Glarner Regierung: diese habe sich «gründlich getäuscht», heisst es. In ihrer Antwort auf eine Interpellation schrieb sie nämlich 2021: «Die Glarner Alpwirtschaft ist zur Zeit nicht in Gefahr».

Man erwarte von der Glarner Regierung, dass sie sich öffentlich klar zur Glarner Alp- und Weidewirtschaft bekenne, schreiben die Bauern. Es brauche eine schnelle, griffige Regulation und ein proaktives Wolfsmanagement – bei Bedarf mit Unterstützung durch Glarner Jäger. (nfa)

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