Viele Nutzer suchen nach einer Alternative für WhatsApp. (Bild: Keystone-SDA)

Neue Nutzerbedingungen

WhatsApp wird immer unattraktiver

Ab den 8. Februar gelten bei WhatsApp neue Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB). Wenn man diese bestätigt, kann Facebook noch mehr private Daten absaugen. Wer die neuen Regeln nicht annehmen möchte, kann WhatsApp ab dann nicht mehr nutzen.

Vor ein paar Jahren hat Facebook den Messenger WhatsApp gekauft. Seit 2016 heißt es in den Nutzungsbedingungen der App, dass Nutzerdaten von WhatsApp mit allen Diensten aus dem Hause Facebook ausgetauscht werden dürfen. Wie Digitalexperte von Comparis, Jean-Claude Frick, gegenüber Radio Zürisee sagt, könne Facebook mit den neuen AGB’s, welche ab dem 8. Februar gelten, noch mehr Datenaustausch mit WhatsApp betreiben.

Vorsicht bei der Suche nach Alternativen

Einige Nutzer suchen sich nun eine neue Plattform, um sich übers Smartphone mit Freunden zu unterhalten. Grosse Namen sind dabei «Signal», «Threema» oder «Telegram».

«Telegram ist datenschutztechnisch nicht besser als WhatsApp.»

Jean-Claude Frick, Digitalexperte Comparis

Die gratis Plattform «Signal» ist auch bei der Prominenz beliebt; Edward Snowden hat diese genutzt, als er sich vor der CIA verstecken musste, und auch Elon Musk twittert am 7. Januar 2021 «Use Signal» also «verwendet Signal». Auch die Schweizer Plattform «Threema» ist sehr beliebt, verschlüsselt, und will keine Daten weitergeben, jedoch kostet sie einmalig drei Franken.

Immer wieder ist auch von «Telegram» die Rede. Diese App kann alles was «WhatsApp» auch kann. Jean-Claude Frick sagt dazu allerdings: «Wer findet, er möchte Whatsapp nicht nutzen, weil die Daten ausgewertet werden, ist bei «Telegram» nicht besser aufgehoben.» (isa)

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    Erstellt am: 11. Januar 2021