Viele Emotionen in unserem «Song der Woche» von Christopher «If It Weren’t For You».

Neue Songs bei uns

Von Kuschel- bis «Barara dum-di-dum»-Songs

Die Würfel in unserer Musik-Redaktion sind für diese Woche gefallen. Hier gibt’s kompakt alle Songs, die es ab sofort neu bei uns zu hören gibt.

Übersicht (hier anklicken und reinhören)

Christopher «If It Weren’t For You» - Song der Woche
Jonas Brothers «Who's In Your Head»
Lil Nas x «Lost in the Citadel»
CKay «Love Nwantiti»
Alec Benjamin «Older»
Adia Victoria «Far From Dixie»
Enrique Iglesias «Pendejo»
Jeremy Loops feat. Ladysmith Black Mambazo «This Town»

 

Christopher «If It Weren’t For You»

Dänische Poprock-Hymne für schnelle Fitness-Workouts

Der 29-Jährige Däne aus Kopenhagen gehört zu den erfolreichsten Musikern in Dänemark und lieferte uns schon einige wunderschöne Songs. «If It Weren’t For You» beschreibt die Zeit des Lockdowns, welche Christopher nur mit Nächstenliebe überstehen konnte: «Es soll eine Hymne sein für diese besondere Person, mit der man diese verrückte Zeit überstanden hat. Sei es eine Partnerin, ein Freund, ein Familienmitglied oder vielleicht deine Nachbarin, die dir vom Balkon gegenüber stets ein freundliches Lächeln geschenkt hat». Diesen Christopher muss man sich merken! Er hat schon mehrere dänische Grammys gewonnen und den Innovationspreis: «New Thinker of the Year» von Spotify bekommen. (ror)

 

Jonas Brothers «Who's In Your Head»

Funky Gitarrensound zum Füdlishaken

Nick, Joe und Kevin Jonas waren in der Pandemiepause fleissig und schicken bereits die vierte Single in diesem Jahr an den Start. In der funkigen Upbeat-Pop-Nummer «Who’s In Your Head» stellen sie die immer wieder spannende Frage: «Wer ist in deinem Kopf?» Zum Glück haben sich die drei Brüder aus New Jersey, nach ihrer Trennung 2013 sechs Jahre später wiedervereint, sonst wäre viel Gutes verloren gegangen. Gute Musik, aber auch dass die Jonas Brothers (welche im Jahr 2007 satte 12 Millionen Dollar verdienten) 10% ihrer Einnahmen an die Wohltätigkeitsorganisation «Change for the Children Foundation» spendeten. (ror)

 

Lil Nas x «Lost in the Citadel»

Wundertüten-Debut zeigt Transformation vom Teenager zur Ikone

Der 22-Jährige US-amerikanische Rapper und Sänger aus Georgia zeigt auf seiner Debut-Scheibe, wie vielseitig er ist: Vom Balladen-Pop-Duett «One of me» mit Elton John (auf welchem Elton «nur» Klavier spielt), bis zum Kopf-durch-die-Wand Dancesong «Lost in the citadel», sind so ziemlich alle Stilrichtungen vertreten, natürlich auch Rap-Songs, ganz speziell ist zum Beispiel «Dolla sign slime» (feat. Megan Thee Stallion) in welchem Bläser-Sätze den Rap begleiten. Das Debutalbum ist eine autobiografische Reise durch Lil’s Leben, und zeigt seine Veränderung vom jungen zurückhaltenden Teenager zur freien Ikone. (ror)

 

CKay «Love Nwantiti»

Shazam-Rekord für afrikanischen Kuschelsong

«Love Nwantiti» des Nigerianischen Popstars Ckay (bürgerlicher Name Chukwuka Ekweani) ist der weltweit am häufigsten gesuchte Song der Musik-App Shazam und lag am 12. September 2021 auch in den Schweizer Singlecharts bereits schon auf Platz 24. Grund für den Erfolg des Songs war unter anderem auch das kanadische Topmodel Winnie Harlow, welche in ihren Instagram-Stories zu Chukwuka Ekweani’s Song tanzte… Wenn Winnie tanzt… Puuh… (ror)

 

Alec Benjamin «Older»

Electrodanciger «Barara dum-di-dum»-Song, einfach zum Mitsingen

Mit seinem neusten Track demonstriert der US-amerikanische Singer-Songwriter, wie kaum ein anderer, wie man elektronische Sounds mit Stimme verschmelzen kann. Mit seiner jugendlichen Stimme (immerhin ist der Knabe 27 Jahre alt) klingt er dadurch, in seiner elektronischen Soundwelt, noch jünger und glaubhafter. (ror)

 

Adia Victoria «Far From Dixie»

Blues aus einem Western-Film mit samtweich gehauchter Gespenster-Zauberstimme

Was zum Teufel ist «Gothic Blues»? Der Teufel und Adia Victoria wissen es. Wer gerne Westernsound hört, mit schwebenden Gitarrenriffs, die hinter der Prärie verhallen, der MUSS sich die neue Scheibe von Adia Victoria unbedingt anhören! Die 35-jährige Sängerin und Songwriterin kehrte New York den Rücken, um in Nashville Französisch zu studieren – und um den Westernsound in ihre Songs zu bringen. Klingt fantastisch, neu, einzigartig… und das Beste daran: Man kann das Album auch hören, wenn man selber den Blues nicht hat! (ror)

 

Enrique Iglesias «Pendejo»

Enrique will Karriere beenden… bevor er vermutlich sein Comeback feiert

«Pendejo» heisst die neue Single und das gleichnamige Album von Enrique. Echt jetzt? Wer nennt den sein Album schon «Dumm» oder «Dummheit»?!? (oder dann haben mich jetzt alle Übersetzungsmaschinen im Stich gelassen 😉) Enrique hat in einem Interview letzte Woche erklärt, dass dies sein letztes Studioalbum sein werde: «Ich werde nie aufhören Musik zu machen, ich werde nie aufhören Songs zu schreiben, weil ich gerne Lieder schreibe, aber ich werde es auf eine andere Art und Weise tun. Musik muss nicht immer auf einer Schallplatte erscheinen». Wie recht er da hat. Gut, was soll man mit einer Musikerkarriere, wenn zu Hause die Ehefrau ‎(die ehemalige russische Tennisspielerin) Anna Kurnikowa mit den gemeinsamen drei Kinder auf ihren geliebten Ehemann wartet… (ror)

 

Jeremy Loops feat. Ladysmith Black Mambazo «This Town»

Afrikasound mit bewegenden Stimmen zum Glücklichsein

Man nehme einen Chor, der bereits stolze 5 Grammys gewonnen hat, bringe den Chor mit einem südafrikanischen Surfer zusammen, der sich für Umweltprojekte einsetzt, und schon hat man eine musikalische Happy-Pille, welche die Sonne auch an Regentagen aufgehen lässt. Wer den Herbst-Blues bereits kommen sieht, der kann ihn mit diesem Song bestimmt noch einige Tagen fernhalten. (ror)

Erstellt am: 17. September 2021