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1.August-Bilanz

Wo durfte man - und wo nicht? Verunsicherte hielten am 1. August die Polizei auf Trab. (Symbolbild: Keystone-SDA)

Nadia Fäh

Viele Einsätze – aber nicht wegen Feuerwerk

In St. Gallen und Schwyz hatten die Polizeikorps am Nationalfeiertag viel zu tun. Zwar ging es dabei auch um Explosionen – allerdings solche im zwischenmenschlichen Bereich.

Die Kantonspolizei St. Gallen meldet über 340 Einsätze am 1.August-Wochenende. Allein 230 davon waren wegen medizinischen Hilferufen, verdächtigen Meldungen und Streit. Dazu kommen 50 Aufgebote wegen Ruhestörungen. «Nur» gerade 40 Mal ging es um Feuerwerk.

Missverständnisse ums Feuerverbot

Im Kanton St. Gallen gilt seit vergangenem Mittwoch ein Feuer- und Feuerwerksverbot in Wald und Waldesnähe. Mehrere Gemeinden haben darüber hinaus Feuerwerk komplett verboten.

In fünf Fällen wurde gegen das Feuerverbot bei Feuerstellen verstossen, teilt die St. Galler Polizei mit. 20 Mal gab es Kontrollgänge im Wald, weil Kinder oder Jugendliche Unfug mit Knallern oder Feuerwerkskörpern trieben. Effektive Brände gab es vier kleinere: ein Holztisch, eine Wiese und zwei Hecken.

Besonders am Abend des 1. August gab es bei der Notrufzentrale viele Meldungen über Verstösse gegen das Feuer- und Feuerwerksverbot. Die Nachtpatrouillen standen deswegen im Dauereinsatz. Allerdings stellte sich bei diversen Meldungen vor Ort heraus, dass nichts Verbotenes vorgefallen war. Kapo SG: «Offenbar bekundeten viele Anrufende Mühe damit, die geltenden Verbote richtig zu interpretieren.»

SZ: über 24 Einsätze

Auch im Kanton Schwyz berichtet die Polizei Ähnliches: Rund zwei Dutzend Meldungen gingen seit Montagabend beim Notruf ein. Auch hier waren mehr als die Hälfte Verdachtsmeldungen, die sich dann als erlaubte 1.Augustfeuer herausstellten.

Einzig in Steinen fing ein Baum in Waldesnähe Feuer, weil nahe daneben ein Feuer entzündet worden war. Die Feuerwehr konnte jedoch rasch eingreifen und den Brand löschen.

Meldungen über verletzte Personen wegen Feuerwerk gibt es aus keinem der beiden Kantone. Die 1.Augustbilanzen von den Polizeikorps Glarus und Zürich stehen noch aus. (nfa)

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