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Erholung

Die Swiss erholt sich langsam vom Pandemie-Schock. (Bild: Keystone-sda)

David Nadig

Swiss fliegt wieder in die Gewinnzone

Die Swiss hat im ersten Halbjahr 2022 einen operativen Gewinn erzielt. Trotz einer erwarteten konjunkturellen Abkühlung erwartet die Airline auch einen Gewinn für das ganze Jahr.

Die Swiss hat in der ersten Jahreshälfte ihre Erholung von den Corona-Einbrüchen fortgesetzt. So ist die Fluggesellschaft in die operative Gewinnzone zurückgekehrt. Dank einer starken Nachfrage konnte sie höhere Kerosinpreise teilweise mit höheren Preisen ausgleichen. Das operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) belief sich auf 67,0 Millionen Franken, wie die Swiss am Donnerstag mitteilte. Im Vorjahr hatte noch ein Verlust von 398,2 Millionen Franken zu Buche gestanden.

Fluggeschäft ist wieder angelaufen

Die Nachfrage hat zuletzt wieder deutlich angezogen: Die Swiss setzte zwischen Januar und Juni 1,8 Milliarden Franken um, gegenüber 659,3 Millionen im Vorjahr. Die 2,6 Milliarden aus dem Vorkrisenjahr 2019 sind allerdings immer noch ein gutes Stück entfernt. Das spiegelt sich auch in den Passagierzahlen: Waren im ersten Semester des Vor-Corona-Jahres 2019 noch knapp 8,8 Millionen Passagiere mit der Swiss geflogen, so waren es jetzt 5,3 Millionen. Im Vergleich zum Vorjahr sind es allerdings fünfmal mehr. Zudem waren auch die angebotenen Flüge deutlich stärker ausgelastet. Insgesamt hat die Fluggesellschaft im ersten Semester 62 Prozent der Kapazität im Vor-Coronajahr 2019 angeboten, während es im Gesamtjahr 2021 rund ein Viertel gewesen war. Die Airline habe von einer starken Buchungsnachfrage und der Restrukturierung profitiert, heisst es in der Mitteilung.

Massiver Abbau wegen Corona

Im Rahmen des Abbaus im Sommer 2021 hat die Swiss ihre Flotte um rund 15 Prozent reduziert und bis Ende 2021 rund 1700 Vollzeitstellen abgebaut. Inzwischen leidet die Fluggesellschaft deshalb jedoch unter Personalmangel. In der Folge musste die Swiss diesen Sommer hunderte Flüge streichen. Überhaupt gestaltete sich die Erholung der europäischen Flugindustrie nicht ganz ohne Schwierigkeiten: Personelle Engpässe, Streiks und Pannen sorgten für Turbulenzen. So kostete auch eine Panne bei der Flugsicherung Skyguide die Airline "mehrere Millionen Franken", wie Swiss-Chef Dieter Vranckx Ende Juni in einem Interview gesagt hatte.

Dazu kam der Anstieg der Treibstoffkosten, die üblicherweise der grösste Kostenblock einer Fluggesellschaft sind. Die höheren Kerosinkosten habe die Swiss aufgrund der stark zunehmenden Reisetätigkeit allerdings mit höheren Ticketpreisen teilweise kompensieren können, schrieb die Airline. (dna/sda)

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