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Für den Klimaschutz

400 fossile Heizungen müssen in der Stadt Zürich abmontiert und ersetzt werden. (Bild: Keystone-SDA)

Robin Ernst

Stadt Zürich steckt über 100 Millionen Franken in neue Heizungen

Für den Klimaschutz sollen bis 2035 alle fossil betriebenen Heizungen in den Immobilien der Zürcher Stadtverwaltung ersetzt werden. Rund 400 fossile Heizungen müssen dazu gegen alternative Wärmequellen ausgetauscht werden. Dafür rechnet die Stadt mit Kosten von rund 104 Millionen Franken.

Bis 2035 sollen die Treibhausgasemissionen der Stadtverwaltung auf Netto Null reduziert werden. Eine entscheidende Rolle dabei spielt die Energieversorgung der Gebäude, wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte. Die neue Zielvorgabe bedeutet eine deutliche Beschleunigung gegenüber dem bisherigen Ziel, wonach bis 2050 lediglich 80 Prozent der Heizungen CO2-neutral hätten betrieben werden sollen. Das bedeutet aber auch einen finanziellen Mehraufwand von rund 104 Millionen Franken bei Immobilien Stadt Zürich.

Alt vor neu, gross vor klein und Öl vor Gas

Ausgetauscht werden müssen noch 400 fossile Heizungen gegen alternative Wärmequellen. Insgesamt verfügt Immobilien Stadt Zürich über rund 1800 Gebäude, wie etwa Amts- und Schulhäuser, Gesundheitszentren, Sportanlagen oder Werkhöfe.

Für die grösstmögliche Wirkung sollen dabei konsequent ältere Anlagen vor neueren, grosse vor kleinen und Ölheizungen vor Gasheizungen durch Wärmepumpen oder Anschlüsse an Nah- und Fernwärmeverbünde ersetzt werden, wie es in der Mitteilung heisst. (sda/roe)

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