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Die Kantonspolizei Zürich hat mehrere Klima-Aktivisten vorläufig festgenommen. 

Sie hatten die Zufahrt zu einem Tanklager blockiert. 

Zusammen mit der Feuerwehr räumte die Polizei am Donnerstagmorgen die Barrikade. (Bilder: Keystone-SDA)

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Polizei verzeigt elf Personen nach Protest-Aktion

Einige Klimaaktivisten haben am Donnerstagmorgen in Rümlang versucht, eine grosse Tankanlage zu blockieren. Die Kantonspolizei Zürich löste die unbewilligte Demonstration auf - alle elf Teilnehmenden werden sich vor der Staatsanwaltschaft verantworten müssen.

Mehrere Klimaaktivistinnen und Klimaaktivisten stellten gegen 6.15 Uhr vor dem Eingang zur Anlage zwei Beacons auf. Auf diese beiden acht Meter hohen Bambusgerüste kletterten vier Personen. «Ihr Ziel ist es, die Tankanlage so lange wie möglich zu blockieren, und so in einer direkten Aktion CO2-Emissionen zu verhindern», teilte der Klimastreik Schweiz am frühen Donnerstagmorgen mit.

Die Aktivistinnen und Aktivisten kamen der Aufforderung der Kantonspolizei Zürich, das Firmengelände freiwillig zu verlassen, nicht nach, wie die Polizei in einer Mitteilung vom Mittag schreibt. In der Folge seien «vier Kundgebungsteilnehmende in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr aus den Holzgerüsten geborgen» worden.

Verkehr etwas behindert

Laut Kantonspolizei war der Verkehr auf der Flughofstrasse durch die Störaktion leicht beeinträchtigt. Die Zufahrt zur Tankanlage habe aber während der ganzen Aktionsdauer gewährleistet werden können.

Der Klimastreik Schweiz schreibt demgegenüber, dass die Blockade den Lastwagenverkehr auf der Zufahrtsstrasse in der ersten Stunde verunmöglichte. Und in den darauffolgenden fünf Stunden sei er zumindest deutlich verzögert worden.

Vorwurf der Nötigung

Die Polizei taxiert die Klima-Aktion als illegal: Sie nahm alle Aktivistinnen und Aktivisten - sechs Frauen und fünf Männer im Alter zwischen 17 und 28 Jahren aus der Schweiz und aus Deutschland - für eine Befragung auf eine Polizeiwache mit.

Alle werden gemäss Mitteilung wegen der Teilnahme an einer unbewilligten Demonstration, Nötigung und weiterer Straftatbestände bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Winterthur-Unterland sowie der zuständigen Jugendanwaltschaft zur Anzeige gebracht. (sda/dke)

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