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Nur Kilde ist schneller
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Erst am Dienstag hatte Odermatt Lauberhorn-Premiere - am Freitag gibts Abfahrts-Platz zwei. (Bild: Keystone-SDA)

Nadia Fäh

Odermatt und Feuz sind auf dem Lauberhorn-Podest

Einzig Aleksander Kilde verhindert den nächsten Schweizer Triumph in der Lauberhorn-Abfahrt. Hinter dem Norweger werden Marco Odermatt und Beat Feuz Zweiter und Dritter.

Marco Odermatt macht sich auch immer mehr im Kreis der besten Abfahrer breit. Was ihm im Alter von 24 Jahren in Bezug auf die für den Erfolg in der schnellsten Disziplin erforderliche Erfahrung noch abgeht, macht er mit seinem grossartigen Können und seinem Gespür wett. Er lerne offenbar schnell, sagte der Nidwaldner mit einem Strahlen im Gesicht.

Bei seinem ersten Start in der Lauberhorn-Abfahrt fehlten Odermatt 19 Hundertstel zum ersten Sieg in dieser Disziplin. Es war sein zweiter Podestplatz in einer Abfahrt; Zweiter war er schon kurz vor dem Jahreswechsel in Bormio geworden.

Noch kein Rekord für Feuz

Feuz verpasste seinen vierten Sieg in einer Lauberhorn-Abfahrt, mit dem er sich zum alleinigen Rekordhalter machen würde, um drei Zehntel. Die nächste Möglichkeit kommt für den Emmentaler schon am Samstag. Dannzumal wird das Rennen im Gegensatz zum Freitag über die Originaldistanz ausgetragen.

Drittbester Schweizer war Carlo Janka. Einen Tag nach seiner Rücktrittsankündigung klassierte sich der Bündner, der in Wengen einmal die Abfahrt und zweimal die Kombination gewann, in seinem zweitletzten Weltcup-Rennen als Elfter. Stefan Rogentin wird 15., Niels Hintermann 17. und Gilles Roulin 18.

Kilde gewann am Lauberhorn zum ersten Mal. Mit seinem fünften Sieg in der laufenden Saison übernahm der Norweger auch die Führung in der Disziplinen-Wertung. (sda/nfa)

Startnummer 13 brachte Glück: Marco Odermatt.

Beat Feuz: für Sieg Nummer 4 reichte es (noch) nicht.

Carlo Janka schiesst knapp an den Top 10 vorbei.

Der Mann aus Bülach:  Niels Hintermann.

Vereitelte den Schweizer Sieg: Aleksander Kilde.

Die Fans unten am Lauberhorn...

... fiebern mit für Marco Odermatt.

Als erster gestartet - am Schluss Platz 12: Vincent Kriechmayr.

Jubel am Pistenrand.

Kein Wölkchen am Himmel.

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