Das Opfer erlag seinen Verletzungen. (Bild: Keystone-SDA)

Tötungsdelikt in Zürich-Altstetten

Mutmasslicher Täter war den Behörden bekannt

Im Kreis 9 ist am Mittwochabend eine 30-jährige Frau schwer verletzt worden. Sie verstarb noch vor Ort. Die Hintergründe und der Tathergang sind unklar. Der mutmassliche Täter wurde verhaftet.

Am Mittwoch kurz vor 20.45 Uhr ging bei der Polizei die Meldung ein, dass im Bändliquartier im Kreis 9 eine Frau um Hilfe ruft.  Die ausgerückten Polizeibeamten fanden vor Ort eine bewusstlose Frau mit Stichverletzungen am Boden liegend vor. Die sofort eingeleiteten Wiederbelebungsversuche durch die Sanität blieben erfolglos, das Opfer erlag seinen Verletzungen.

Gegen 01:00 Uhr fand sich auf der Regionalwache Aussersihl der Stadtpolizei Zürich ein schwer verletzter 46-jähriger Türke ein, der unverzüglich in ein Spital gebracht wurde. Polizeiliche Ermittlungen zeigten, dass es sich beim Verletzten um den Ehemann der verstorbenen Frau, beziehungsweise den dringend Tatverdächtigen des Tötungsdelikts handelt. Der mutmassliche Täter wurde verhaftet, wie die Polizei mitteilt. 

Update

Der Mann, der am Mittwochabend in Zürich-Altstetten mutmasslich seine Ehefrau getötet hat, ist für die Behörden kein Unbekannter: Die Staatsanwaltschaft führt seit Juni ein Verfahren gegen den 46-jährigen Türken.

Das hängige Verfahren wurde eröffnet, weil der Mann seiner Frau gegenüber Drohungen ausgesprochen haben soll, wie die Staatsanwaltschaft am Freitag verschiedene Medienberichte bestätigte.

Zudem hatte die Stadtpolizei Zürich nach einem Streit vom vergangenen Samstag dem 46-Jährigen am Mittwoch - nur wenige Stunden vor der Tat - ein Kontakt- und Rayonverbot auferlegt. (vop/kus/sda/isa)

Erstellt am: 14. Oktober 2021