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Invasion am Zürichsee

Gekommen, um zu bleiben: Invasive Neophyten verdrängen heimische Pflanzenarten

Simon Richle

Meilen kämpft gegen Neophyten

Invasive Neophyten bedrohen die Biodiversität in der Schweiz. In der Zürichsee-Gemeinde Meilen geht man seit Jahren gegen die Pflanzen vor - und will das auch die nächsten Jahre tun.

Die Eine konstante Eindämmung über die nächsten Jahre sei wichtig, um die vorhanden Bestände zu verkleinern und nicht betroffene Flächen freizuhalten. Der Schutz der heimischen Artenvielfalt erfordere ein koordiniertes Vorgehen von Privaten und der öffentlichen Hand, hiess es am Donnerstag in einer Mitteilung der Gemeindeverwaltung. Meilen ruft deshalb die Bevölkerung dazu auf, die invasiven Neophyten auf privaten Grundstücken zu entfernen.

Kampf seit einem Jahrzehnt

Die Gemeinde Meilen gehe das Thema der invasiven Neophyten seit rund zehn Jahren aktiv an. Der Neophytendruck solle nun auch dieses Jahr verringert werden, um weitere Schäden durch die Pflanzen vermeiden zu können. Dazu sei man aber auf die Hilfe aller Bewohnerinnen und Bewohner angewiesen.

Um einen Überblick über die Situation zu gelangen, wurde letztes Jahr eine Karte erstellt, auf der Neophyten ausserhalb des Siedlungsraumes sichtbar sind. Gefunden wurden ganze 700 Standorte.

Bestimmte Arten im Fokus

Gemäss Neophytenstrategie der Gemeinde Meilen liegen die Prioritäten in den nächsten vier Jahren bei den Arten, für die eine Bekämpfungspflicht gilt. Dies umfasst die Arten Riesenbärenklau, Schmalblättriges Greiskraut und Ambrosia. Zudem sollen auch der Japanische Knöterich und Henrys Geissblatt aktiv bekämpft werden, da diese besonders stark invasiv seien.

Eine völlige Entfernung der Neophyten aus den natürlichen Lebensräumen sei aber kaum noch möglich, da sich die Pflanzen zu einfach verbreiteten. Trotzdem sei eine Eindämmung wichtig. Ohne Massnahmen würden sich die Bestände alle 10 bis 15 Jahre verdoppeln. (ris)

 

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