Es herrscht keine Einigkeit, wie schnell der Weg aus dem Lockdown sein soll im Kanton Zürich (Symbolbild: keystone-sda)

Zürcher Parteien uneinig

Lockdown-Stopp vs. Jo-Jo-Effekt

Während FDP und SVP im Kanton Zürich so schnell wie möglich den Lockdown beenden wollen, befürworten die Links-Parteien eine behutsame Lockerung der Massnahmen.

Man habe die Massnahmen so lange mitgetragen, solange diese Sinn gemacht hätten, teilen SVP und FDP des Kantons Zürich in eine gemeinsamen Fraktionserklärung mit. Doch Mittlerweile hätten sich ebendiese Massnahmen «zerstörerisch auf da Gewerbe ausgebreitet». Für Mitte-Rechts ist klar: per 1. März soll der Lockdown für beendet erklärt werden.

Kein «Jo-Jo-Effekt»

Anders sehen das beispielsweise die Grünen. Der Fraktionschef der Grünen im Kantonsrat, Thomas Forrer zeigt sich eher überrascht über das bürgerliche Vorgehen. FDP und SVP glaubten, sie hätten mehr epidemiologische Erfahrung als die Expert*innen beim Kanton und beim Bund. Dabei sei offensichtlich, dass es ein Jo-Jo-Effekt gäbe, wenn man zu schnell wieder öffne. Man müsse bei einem erneuten Anstieg der Ansteckungszahlen die Läden wieder schliessen, was bestimmt nicht im Sinne des Gewerbes sei. Einer schrittweisen und vorsichtigen Öffnung und Rückkehr ins gewöhnliche Leben im Kanton Zürich, stünden die Grünen aber nicht im Weg. (sib)

Hier den kompletten Beitrag hören:

0:00

    Erstellt am: 22. Februar 2021