Kulturschaffende sollen eine monatliche Entschädigung erhalten. (Bild: Keystone-SDA)

Zürich

Kanton hilft Schauspielerinnen und Musikern

Die Kulturschaffenden trifft die Corona-Pandemie besonders hart. Nun sollen sie vom Kanton Zürich Unterstützung erhalten.

Seit Monaten gibt es keine Konzerte, Theater oder Kunstausstellungen mehr. Menschen, welche in der Kultur tätig sind - sprich Musiker/innen, Schauspieler/innen oder Künstler/innen -, können trotz Ausfällen auch nicht auf Entschädigungen wie Kurzarbeit oder Härtefallgelder zählen. Und auch das im letzten Jahr ausgearbeitete Modell vom Bund hilft da nicht mehr viel.

«Das Basismodell funktioniert nicht mehr.»

Jacqueline Fehr, Zürcher Regierungsrätin

Die Zürcher Regierung kritisierte das Basismodell schon im letzten Jahr stark. Die Vorgaben seien zu bürokratisch und realitätsfern, hiess es. Auch die erneute Anpassung vom Bund war für die Zürcher Regierungsrätin Jacqueline Fehr noch zu kompliziert. Besonders weil es nun nicht mehr um abgesagte Aufträge geht, sondern aufgrund der Planungsunsicherheit gar keine neuen Aufträge für Künstler/innen mehr hereinkommen.

Jacqueline Fehr überrascht deshalb mit der neuen Idee eines pauschalen Betrags. Künstler/innen können neu maximal CHF 3840 beantragen. Andere Einkünfte werden davon abgezogen. Für die Monate November bis Januar soll es also für alle Kulturschaffenden maximal CHF 9000 geben.

Wie die Entschädigung danach weitergeht, ist zurzeit noch offen. Die Zürcher Regierung fordert den Bund auf, von sich aus en besseres und einfacheres Modell auzuarbeiten. (gis)

Hier den kompletten Beitrag hören:

0:00

    Erstellt am: 04. März 2021