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Wolfshund

Nicht gut für die Wolfspopulation: der Mischling aus Wolf und Hund. (Bild: Keystone-SDA)

Nadia Fäh

Jäger schiessen Wolfshybrid im Rheintal

In der Schweiz ist erstmals ein Wolfshybride erlegt worden. Genetische Untersuchungen haben bestätigt, dass es sich bei einem im März im Churer Rheintal geschossenen Tier um einen Nachkommen einer Hund-Wolf-Verpaarung handelte.

Das erlegte Tier war vor dem Abschuss durch seine besonders helle Färbung aufgefallen und wanderte mutmasslich über Norditalien und das Tessin in den Kanton Graubünden. Der Wolfsanteil im Erbgut des Hybriden stammt aus der italienisch-alpinen Population. Die genaue Herkunft des Tieres ist jedoch nicht bekannt.

Die Untersuchungen des Laboratoire de biologie de la conservation in Lausanne sowie des Senckenberg Zentrums für Wildtiergenetik im deutschen Gelnhausen hätten ergeben, dass es sich um ein Tier der zweiten Rückkreuzungsgeneration handelte, teilte das Bündner Amt für Jagd und Fischerei am Montag mit.

Abschuss für den Artenschutz

Wegen des Artenschutzes sei es wichtig, dass Hybridtiere erlegt werden, damit sie sich nicht reproduzieren können, so das Amt für Jagd und Fischerei. Anderenfalls könne dies zu langfristigen negativen Folgen für die Wolfspopulation führen.

Das im März erlegte Tier ist der erste Nachkomme einer Hund-Wolf-Verpaarung, der in der Schweiz nachgewiesen wurde. Hinweise auf die Präsenz weiterer Hybride gebe es nicht. (sda/nfa)

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