Die Stadt Winterthur ist im Rahmen eines Förderprogramms des Bundes für ihre aktive Energie- und Klimapolitik ausgezeichnet worden. (Bild: Keystone-SDA)

Stadt Winterthur

Fördergelder für Energie- und Klimapolitik

Das Bundesamt für Energie startete im Mai 2021 die Ausschreibung für ein neues Förderprogramm für Städte, Gemeinden und Regionen, die eine aktive Energie- und Klimapolitik verfolgen. Die Stadt Winterthur ist dabei in der Kategorie «Front Runner» ausgezeichnet worden. Mit dem Geld sollen gezielt drei Projekte umgesetzt werden.

Im Förderprogramm des Bundes haben sich gut 330 Gemeinden in vier verschiedenen Kategorien um eine Projektförderung beworben. Die Kategorie «Front Runner» ist speziell auf die ambitioniertesten Städte und Gemeinden in Sachen Energie- und Klimapolitik zugeschnitten, die bereits eine Smart-City sowie 2000-Watt-/Netto-Null-Strategien verfolgen.

Die Städte Winterthur, Thun, St. Gallen, Schaffhausen und Burgdorf haben nun den Zuschlag erhalten. Mithilfe des Programms kann Winterthur nun sowohl ein Strategieprojekt als auch drei individuelle Umsetzungsprojekte umsetzen, heisst es in einer Mitteilung.

Zwei Jahre Zeit für Umsetzung

Alle drei Umsetzungsprojekte werden in Zusammenarbeit mit ausgewählten Partnern der Stadt Winterthur durchgeführt und leisten sowohl einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele als auch zur Umsetzung der Smart-City-Strategie der Stadt.

Die Stadt Winterthur hat nun zwei Jahre Zeit, ihre Projekte umzusetzen. Im März 2023 wird die nächste Ausschreibung publiziert.

Die Projekte im Detail:

Das Projekt «Startup-Förderung» sieht die Errichtung einer Frühphasen-Förderung für Start-ups im Bereich «Smart Energy» vor. Dabei sollen die Themenbereiche aus der städtischen Klimastrategie durch Ausschreibung von «Challenges» besonders herausgestrichen werden.

Das Projekt «ZEV^2» hat zum Ziel, dass sich Firmen und die Bevölkerung im doppelten Sinne zusammenschliessen: Bei der Produktion und Speicherung von Solarenergie sowie bei der gemeinsamen Nutzung der E-Fahrzeuge.

Das dritte Projekt «Sanierungslösungen für erhaltenswerte Wohngebäude in Innenstädten» möchte die Energieeffizienz in Gebäuden erhöhen, indem die Herausforderungen bei der energetischen Sanierung gemeinsam mit Eigentümern, der Denkmalpflege und energieaffinen Planern angegangen wird. Es wird ein Leitfaden erarbeitet, der Gemeinden hilft, mit der Thematik umzugehen und die Sanierungsrate zu erhöhen. (roe)

Erstellt am: 24. November 2021