Das «Nez Rouge» Angebot gibt es dieses Jahr nicht in der ganzen Schweiz. (Bild: Keystone-SDA)

Teil-Comeback von «Nez Rouge»

Fahruntüchtige können wieder profitieren

Die Aktion von «Nez Rouge» für fahruntüchige Automobilistinnen und Automobilisten kann an Weihnachten und zum Jahreswechsel ihren Heimfahrdienst nicht flächendeckend in der ganzen Schweiz anbieten. Grund ist die Covid-Pandemie. 2020 fiel die Aktion ganz aus.

Lediglich neun Sektionen in der Schweiz würden sich derzeit auf die Aktion vorbereiten, teilte die Freiwilligenorganisation «Nez Rouge» am MIttwoch mit. Auch die sogenannten sektionsübergreifenden Langstreckenfahrten fallen aus. Die Organisation geht davon aus, dass sich weniger Freiwillige zur Verfügung stellen. Auch der Einsatz der Zentrale ist eingeschränkt.

In der Sektion «Zürich» wird der Heimfahrdienst angeboten und startet am 2. Dezember. Die Sektion «Linth-Glarus»bietet die Dienste dieses Jahr nicht an. Wer 2021 heimgefahren werden will, muss zudem ein Covid-Zertifikat vorweisen. Während der Fahrt herrscht Maskenpflicht. Hinzu kommen spezifische weitere Massnahmen.

Die Aktion «Nez Rouge» ist seit 30 Jahren im Dienst der Verkehrssicherheit unterwegs. Vor der Covid-Pandemie lief die Aktion praktisch flächendeckend in der ganzen Schweiz. Zudem fördert «Nez Rouge» das Prinzip, wonach in einer Gruppe jemand nüchtern bleibt und alle nach Hause fährt. (sda/md)

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    Erstellt am: 06. Oktober 2021