Aufgepasst - Kröten sind wieder unterwegs. (Bild: Keystone-SDA)

Vorsicht beim Autofahren

Es könnte zu wahren «Kröten-Massakern» kommen

Ende Winter hüpfen und krabbeln Amphibien wieder zu ihren Laichgewässern. Sie folgen ihrem Fortpflanzungsinstinkt und überqueren deshalb trotz Gefahren vielbefahrene Strassen. Der Schweizer Tierschutz (STS) mahnt deshalb zu Vorsicht.

Frühlingshafte Temperaturen locken Frösche, Kröten und Molche wieder aus ihrem Winterquartier. Kilometerlange Wege legen die Amphibien zu ihren Tümpeln, Bächen oder Weihern zurück, welche sie dann als Laichplatz benutzen. Dazu überqueren die Tiere verschiedene Wege und Strassen. Besonders gefährlich sei die Situation für Erdkröten, wie es in der Mitteilung hiess. Denn ganze Populationen beginnen ihre Wanderung gleichzeitig, weshalb es zu wahren «Massakern» auf den Strassen kommen könne.

Helfen können vielerorts Amphibienzäune, die Freiwillige an besonders kritischen Strassenabschnitten errichten. Diese Zäune lenken die Amphibien in Auffangvorrichtungen, wo sie eingesammelt und über die Strasse transportiert werden.

Bei den nächtlichen Rettungsaktionen sind die Amphibien und ihre Helferinnen und Helfer auf die Vorsicht der Autofahrer angewiesen. Bei Nacht sei insbesondere in der Nähe von Gewässern und Feuchtgebieten langsames Fahren und besondere Achtsamkeit geboten, betonte der STS. Bekannte Strecken mit Amphibienwanderungen sollten gemieden werden. (gis)

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    Erstellt am: 04. März 2021