Bei Schuhen, Kleidern oder Sportartikeln wird gespart. (Symbolbild: Keystone-SDA)

Konsumverhalten

Die Schweizer Bevölkerung ist geiziger geworden

Mit Corona hat sich das Einkaufsverhalten in der Schweiz spürbar verändert. So wird beispielsweise vermehrt im Internet eingekauft und auch weniger Geld ausgegeben.

Die Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten prüfen genau, wofür sie das Geld ausgeben. Im Zuge der Pandemie wurden die Ausgaben allgemein deutlich reduziert, dies zeigt eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung AlixPartners.

Zögerliche Anschaffungen

Ausser bei Lebensmitteln wird hierzulande momentan stark auf die Brieftasche geachtet. Bei Sportausrüstungen, Produkten für die Wohnungseinrichtung sowie für Bekleidung oder Schuhe, sind die Schweizerinnen und Schweizer stark auf die Bremse getreten.

Online-Handel profitiert

Fast ein Drittel der Befragten gaben an, dass sie ihre Bekleidung vermehrt im Internet kaufen. Dieser Trend dürfte laut Studie noch zunehmen, etwa auch bei den Lebensmitteln. Denn nach wie vor haben rund 40 Prozent der Konsumentinnen und Konsumenten gesundheitliche Bedenken, wenn es ums Einkaufen direkt im Geschäft geht. (pol)

Erstellt am: 08. April 2021