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Leben auf Pump

Mit regionalem und saisonalem Gemüseeinkauf lassen sich Ressourcen schonen. (Bild: Keystone-SDA)

Daniel Krähenbühl

Die Schweiz hat ihre Ressourcen aufgebraucht

Der 13. Mai ist Swiss Overshoot Day. Das bedeutet, dass wir unser eigentliches Budget für natürliche Ressourcen wie Energie, Acker-, Wald- und Weidefläche aufgebraucht haben. Bis Ende Jahr lebt die Schweiz auf Kosten der kommenden Generationen.

Die Schweiz hat ihr Budget für natürliche Ressourcen wie Energie, Acker-, Wald- und Weideflächen aufgebraucht. Sie lebt bis Ende Jahr auf Pump und damit auf Kosten der kommenden Generation, wie der WWF Schweiz in der Nacht auf Freitag bekanntgab.

Jeder könne mit seinem Verhalten den Planeten, das Klima und die Artenvielfalt sichern. Mit einem Fussabdruckrechner lasse sich ermitteln, wie viele Planeten mit dem eigenen Lebensstil verbraucht würden, teilte der WWF am Tag des «Swiss Overshoot Day» mit.

Um den ökologischen Fussabdruck zu verringern, sollte die Bevölkerung der Schweiz weniger fliegen, weniger Fleisch essen, die Öl- und Gasheizung durch Solaranlagen, Wärmepumpen und Holzheizungen ersetzen sowie den ÖV statt das Auto benutzen.

Würden alle Bewohnerinnen und Bewohner auf der Erde so leben wie die Schweizer Bevölkerung, wären die Ressourcen von drei Planeten notwendig. Die Schweiz nehme von der Erde also dreimal so viel, als ihr für das ganze Jahr zur Verfügung stehe.

Quatar, Kanada, die Vereinigten Arabischen Emirate und Australien hätten ihre Ressourcen bereits seit Februar respektive März aufgebraucht. Dass es auch anders gehe, zeigten Staaten wie Indonesien, Ecuador, Kuba oder Jamaika, deren Overshoot Day in den November oder Dezember falle. (sda/dak)

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