Von der Nase bis zum Schwanz: Bei der Metzgete wird vom Schwein alles verarbeitet. (Bild: RZS)

Bluet-, Läberwürscht + Co.

Die Reportage «vo de Metzgete»

Blutwürste, Leberwürste , Rippchen, Wädli, Öhrli, Schnörrli, Züngli, Schwänzli – die Liste ist lang, wenn es um die Metzgete geht. Wir wagen einen Blick in die Wurstküche der Metzgerei Berwert in Oberurnen.

Wahre Goumets schwören im Herbst auf die Metzgete. Wir wollten mal wissen, wie Blutwürste und die anderen Leckereien entstehen. Wir haben unseren Reporter losgeschickt. Und gerade vorneweg: für Zartbesaitete ist es nichts. Aber unser This Fritschi ist hart im nehmen.

«Man stellt es sich viel dramatischer vor.»
This Fritschi, Reporter

Die Metzgete gehört zum Herbst, wie die bunten Blätter, der Morgennebel und der Laubbläser. Laut Röbi Berwert von der Metzgerei Berwert in Oberurnen sind die vielfältigen Produkte der Metzgete nach wie vor sehr beliebt.

«Unser Ziel ist es, möglichst alles vom Tier zu verwerten.»
Röbi Berwert, Metzgerei Berwert Oberurnen

Von der Nase bis zum Schwanz – beinahe alles vom Schwein wird durch den Metzger verarbeitet und kommt auf den Teller. Unser Reporter ist mit dabei, wenn die Blutmasse mit frischer Milch, Rahm und Schweinefett angereichert und anschliessend in die Därme abgefüllt wird. This hält sich gut, er zeigt keine Schwäche. Ihm fällt auf, dass es in der Wurstküche gar nicht nach «Gemetzel» aussieht. Röbi Berwert betont, es sei absolut wichtig, dass eine Metzgerei sauber und hygienisch ist. Wie unser Mann die Reportage er- und überlebt hat, hört ihr hier in seinem Bericht. (maf/md)

Hier den kompletten Beitrag hören:

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    Erstellt am: 20. November 2020