Die Haltestellen der Forchbahn sollen behindertengerecht ausgebaut werden. (Bild: Keystone-SDA)

Über 300 Millionen Franken

Die Forchbahn startet eine Rundum-Erneuerung

Die Forchbahn muss saniert und erneuert werden: Rund 25 kleinere und grössere Projekte stehen in den kommenden Jahren an. Die Investitionssumme wird auf über 300 Millionen Franken veranschlagt.

Die Projektliste ist lang, welche die Verantwortlichen der Forchbahn AG am Dienstag vorgestellt haben. So müssen alle 20 Haltestellen zwischen Bahnhof Stadelhofen und Esslingen behindertengerecht umgebaut werden.

Zudem werden unter anderem der einspurige Streckenabschnitt zwischen den Haltestellen Neue Forch und Forch auf eine Doppelspur ausgebaut, der 1976 eröffnete Tunnel Zumikon saniert und das alte Depot durch ein neues Instandhaltungszentrum ersetzt. Im Weiteren investiert die Forchbahn auch in ihre Flotte. Sie will aufs Jahr 2027 acht Niederflurfahrzeuge beschaffen, die 75 Meter lang sind.

Trotz der vielen Bauprojekte soll der laufende Betrieb dank einer Etappierung sichergestellt sein: «Wir betreiben pro Streckenabschnitt nur eine Baustelle», wird Geschäftsführer Hanspeter Friedli in einer Medienmitteilung zitiert.

Geschichte der Forchbahn

Die Forchbahn steht seit 1912 in Betrieb. In den 1960er- und 1970er-Jahren wurde sie umfassend saniert. Nun stehen - für den nächsten Lebenszyklus von rund 60 Jahren - wieder grosse Erneuerungsarbeiten an. Zudem soll mit dem Investitionsprogramm «Frieda 2030» das wegen des Bevölkerungswachstums erwartete Passagierwachstum bewältigt werden können.

(dke/sda)

Erstellt am: 12. Oktober 2021