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Luftaufnahme der Lewa Savanne. (Bilder: Zoo Zürich)

Bei den Nashörnern hat es Nachwuchs gegeben.

Giraffen und Zebras fühle sich wohl.

Die Tiere leben gemeinsam in der Anlage.

Die Wasserstelle stillt den Durst.

Bei den Erdmännchen hat es schon mehrfach Nachwuchs gegeben.

Auch ein Stachelschwein ist in der Lewa Savanne zur Welt gekommen.

Das Original der Lewa Savanne in Kenia.

Schulklassen besuchen das Naturschutzgebiet in Kenia.

Das Anti-Wilderei-Team in Kenia.

Zoo-Direktor Severin Dressen mit den Gästen aus Kenia.

Daniel Krähenbühl

Der Zoo Zürich feiert zwei Jahre Lewa

Die Lewa Savanne ist die grösste und neueste Anlage des Zoo Zürich. Vor zwei Jahren sind Nashörner, Giraffen, Zebras und ein Dutzend andere Arten eingezogen. Zum Jubiläum gab es am Mittwoch Besuch aus Kenia. Eine Delegation des Lewa Wild Conservancy besuchte den Zoo Zürich.

Seit der Eröffnung vor zwei Jahren ist in der Lewa Savanne im Zoo Zürich viel passiert. Ein gewichtiges Ereignis war die Geburt von Ushindi, dem ersten im Zoo Zürich geborenen Breitmaulnashorn. Das Geburtsgewicht war knapp 60 Kilogramm, zwei Jahre später wiegt Ushindi fast eine Tonne.

Der Zoo Zürich setzte bei den meisten Arten in der Lewa Savanne zu Beginn auf reine Weibchen-Gruppen. Diese wurden nach einer Eingewöhnungszeit mit einem Männchen ergänzt. Bei den bedrohten Breitmaulnashörnern ist Kimba eingezogen. Mit seinen 2,5 Tonnen ist der Nashornbulle das schwerste und vielleicht imposanteste Tier der Savanne.

Nachwuchs bei Gross und Klein

Auch die anderen Tierarten bekamen männlichen Zuwachs und fühlen sich in ihrem Zuhause wohl. Nachwuchs gegeben hat es bei den in der Natur ausgestorbenen Säbelantilopen, den Impalas, sowie kürzlich bei den Stachelschweinen.

Bei den sehr beliebten Erdmännchen gab es sogar mehrmals Junge. Die Gruppe hat sich von drei auf achtzehn Tiere vergrössert. Einige Jungtiere konnten schon an andere Zoos abgegeben werden. Mittelfristig wird ein Giraffenbulle zu den vier weiblichen Netzgiraffen in der Zürcher Lewa Savanne stossen.

 

Das «Original» der Lewa Savanne steht in Kenia. Seit über 20 Jahren unterstützt der Zoo Zürich das Lewa Wildlife Conservancy. Bei diesem Naturschutzprojekt wird die lokale Bevölkerung mit einbezogen. In dieser Zeit hat der Zoo Zürich bereits rund vier Millionen Franken zu dem Projekt beigetragen. Davon haben 60'000 Menschen in Kenia profitiert.

Mit modernsten Mitteln wird im Lewa Wildlife Conservancy in Kenia auch die Wilderei bekämpft. Das Anti-Wilderei-Team überwacht da 65'000 Hektar grosse Schutzgebiet rund um die Uhr.

Teil des Naturschutzprojektes ist auch die Bildung der lokalen Bevölkerung in den Schulen. 23 Schulen in Kenia werden vom Lewa Wildlife Conservancy unterstützt. Mitarbeitende des Lewa Wildlife Conservancy hatten am Mittwoch aus Anlass des zweijährigen Bestehens der Lewa-Anlage den Zoo Zürich besucht. (dak)

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