Ein Angestellter der Technischen Betriebe Glarus arbeitet an einer Wasserleitung. (Bild: tb.glarus)

Preiserhöhung

Das Wasser für die Glarner wird teurer

Die Technischen Betriebe Glarus müssen die Wasserversorgung erneuern. Die Kosten dafür können mit den aktuellen Wasserpreisen nicht mehr gedeckt werden. Die Preise für einen durchschnittlichen Haushalt steigen um vier bis sechs Franken pro Monat.

Viele Leitungen und Anlagen der Technischen Betriebe Glarus (tb.glarus) sind in die Jahre gekommen. Um die Wasserversorgung auch künftig sicherzustellen, seien zwingende Investitionen notwendig, schreiben die tb.glarus. Der Infrastruktur-Ersatz mach eine Erhöhung des Wasserpreises nötig.

 

Die tb.glarus liessen die Erhöhung der Tarife vom eidgenössischen Preisüberwacher prüfen. Dieser sei zum Schluss gekommen, dass es keine Anhaltspunkte für einen Preismissbrauch gebe. Die Preiserhöhung kann somit per 1. Januar 2022 umgesetzt werden.

 

Die tb.glarus weisen darauf hin, dass die Wasserpreise in Glarus auch nach dieser Anpassung moderat bleiben. Im nationalen Vergleich liegen die Preise im unteren Drittel. Die Preiserhöhung wird für einen durchschnittlichen Haushalt von Glarus rund vier bis sechs Franken pro Monat betragen. (dak)

Erstellt am: 13. September 2021