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Winterthurer Rosengarten

Die Rosen im Winterthurer Rosengarten werden nicht mehr mit synthesischen Mittel behandelt. (Bild: Stadt Winterthur)

Biologischer Pflanzenschutz verursacht Mehraufwand

Zum Schutz der Rosen im Rosengarten vor Schädlingen und Krankheiten werden nur noch biologische Mittel verwendet. Eine biologische Pflege ist aufwendiger, darum werden die Pflanzen nun öfter bespritzt.

Im Rosengarten auf dem Heiligberg blühen derzeit rund 2900 Rosen in 300 verschiedenen Sorten. Gezüchtete Rosen sind jedoch besonders empfindliche Pflanzen, schreibt die Stadt Winterthur in einer Mitteilung. «Es gibt viele Krankheiten, die sie bedrohen, vom Mehltau oder Sternrusstau über die Blattlaus bis zur Spinnmilbe.» Die Erreger und Schädlinge werden in der Regel mit synthetischen Pflanzenschutzmitteln bekämpft.

Bei Stadtgrün Winterthur kommen synthetische Pflanzenschutzmittel aber praktisch nicht mehr zum Einsatz, heisst es weiter. Eine Verwendung müsse in allen Fällen intern bewilligt werden. «Im Rosengarten auf dem Heiligberg wird seit mehreren Monaten gar nichts Synthetisches mehr gespritzt.» Zur Pflege werden nun nur noch biologische Mittel wie zum Beispiel Kupfer, schwefelsaure Tonerde, Fenchelöl oder Rapsöl verwendet.

Daneben werden natürliche Düngemittel zur Pflanzenstärkung und Nützlinge zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Die Mittel müssen, abgestimmt auf die Jahreszeit oder die Niederschläge, immer wieder aufgetragen werden. Darum ist nun öfter Personal in der Anlage am Spritzen. (dke/sda)

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