Im Aussenbereich der Beizen soll ab März wieder konsumiert werden können (Symbolbild: keystone-sda)

Kantone in der Region fordern

Ab März sollen Gartenbeizen öffnen

Die meisten Kantone der Region möchten schnellere Lockerungen der Pandemie-Massnahmen. Besonders beim Gastgewerbe gehe es zu wenig schnell, bemängeln sie.

Der Bundesrat will im März vorerst Ladengeschäfte und einige Kultur- und Freizeitinstitutionen öffnen lassen. Behutsam, wie er betont. Das geht einigen Kantonen zu wenig schnell. sie fordern beispielsweise, ähnlich wie bereits bürgerliche Verbände und Politiker, dass Restaurants im Aussenbereich wieder Gäste bedienen können.

St. Gallen, Schwyz und Glarus wollen mehr Öffnung

Grundsätzlich einverstanden sei man mit den Lockerungsvorschlägen des Bundesrats, heisst von Seiten der Schwyzer Regierung. Sie schreibt am Montag in einer Mitteilung, sie fordere allerdings eine raschere Öffnung der Restaurants und aller Kultur-, Freizeit- und Sportveranstaltungen unter Einhalt der Schutzkonzepte. Die weitergehenden Lockerungen sollen ab 1. März gelten. Ähnlich klingt es beim Kanton St. Gallen. Und auch die Glarner Regierung gibt sich vorsichtig offensiv, was weitere Lockerungen angeht. Ein Mindestziel sei mit den Öffnungsschritten bereits erreicht. Aber zum Beispiel durch die Impfung von Risikogruppen, gäbe es in Zukunft weniger Druck aufs Gesundheitssystem. Um neben der Pandemie auch eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Krise zu verhindern, müsse man deshalb den «gesunden Menschenverstand» walten lassen. Deshalb fordert auch Glarus beispielsweise im Gastgewerbe eine «Öffnung mit Auflagen» bereits am März. Der Kanton Zürich ist aktuell zurückhaltend, was weitere Öffnungen zusätzlich zu den bereits vom Bundesrat vorgeschlagenen Lockerungen angeht. Der Bundesrat wird sich die Statements aus den Kantonen nun zu Gemüte führen und am Mittwoch informieren. (sib)

Erstellt am: 22. Februar 2021