Das wichtigste Shoppingevent des Jahres steht vor der Tür. (Bild: Keystone)

«Black Friday»-Rabattschlacht

500 Millionen Umsatz an einem Tag

Am 27. November ist wieder «Black Friday». Innert 24 Stunden wird mit einem Umsatz von 500 Millionen Schweizer Franken gerechnet. Im Corona-Jahr dürfte sich der Umsatz weiter in die Onlineshops verlagern. In Frankreich ist der Kaufrausch-Tag wegen Corona verschoben.

Nach dem Singles Day vom 11.11. folgt ab dem 23. November bereits die nächste grosse Rabattschlacht: Die Black Friday Woche. Seit vier Jahren hat sich der Black Friday als umsatzstärkstes Shoppingevent der Schweiz etabliert. Praktisch jeder namhafte Schweizer Detailhändler hat am Black Friday spezielle Deals im Angebot.

500 Mio. Franken Umsatz

Der Black Friday 2020 wird noch grössere Dimensionen erreichen als im letzten Jahr. Vor allem der Onlinehandel dürfte aufgrund der Corona-Pandemie profitieren. Gerechnet wird im gesamten Handel im Non-Food Bereich mit einem Umsatz von 500 Millionen Schweizer Franken in den 24 Stunden.

Diese Hochrechnung von blackfridaydeals.ch - ein Luzerner Startup - stützt sich auf die über 1,6 Millionen Schweizerinnen und Schweizer, welche sich im letzten Jahr auf ihrer Website über die Angebote zum Schweizer Black Friday informiert haben, sowie auf die Analyse der Black Friday 2020 Angebote von mittlerweile über 100 Händlern. Erwartet wird eine weitere Verlagerung in Richtung online. Bereits letztes Jahr wurden ca. 20% der Black Friday Einkäufe in Onlineshops getätigt. Dieser Trend wird sich im 2020 verstärken: Der Anteil an Onlinekäufen dürfte in diesem Jahr bei ca. 25% liegen.

Black Friday in Frankreich wegen Lockdowns verschoben

Wegen des Coronavirus-Lockdowns in Frankreich verschiebt der Online-Händler Amazon dort seine «Black-Friday»-Rabattaktion. Die eigentlich für Ende kommender Woche geplanten Sonderangebote seien nun für den 4. Dezember vorgesehen. Wegen des zweitens Lockdowns haben in Frankreich die meisten Läden bis voraussichtlich mindestens Ende November geschlossen. (sda/md)

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    Erstellt am: 20. November 2020